Aktuelle Umfrage
Haben Sie schonmal den Stromanbieter gewechselt?
Ja
Nein



TeaserMancher Tarif, der auf den ersten Blick günstig erscheint, kann sich schnell als Kostenfalle entpuppen. Wir zeigen Ihnen worauf Sie achten müssen. link

Facebook Button   Twitter Button   Youtube Button   Google+ Button


Elektro-Fahrräder

Elektrofahrräder: Radfahren mit Motor

Ältere Menschen müssen durch ihre eingeschränkte Beweglichkeit häufig auch ein Stück Mobilität aufgeben. Ein kleiner Motor am Fahrrad kann dann eine große Hilfe sein. Doch was ist eigentlich der Unterschied zwischen einem Pedelec und einem E-Bike und können auch junge Menschen von Elektrofahrrädern profitieren?

energietarife.com hat allgemeine Informationen zu Elektrofahrrädern zusammengestellt und gibt einen Überblick über die verschiedenen Varianten.
 
Die unterschiedlichen Typen der Elektrofahrräder unterscheiden sich in ihrer Bauweise kaum. Der Antrieb erfolgt meistens durch einen Naben- oder Tretlagermotor, der die Energie aus einem (oft abnehmbaren) Akku bezieht. Die Leistung des Motors liegt in der Regel bei etwa 250 Watt. Von den meisten Herstellern werden inzwischen die besonders leichten aber auch vergleichsweise teuren Lithium-Ionen-Akkus verwendet, die eine Reichweite von bis zu 100km aufweisen. Die sonstige Ausstattung (wie Rahmengröße, Gangschaltung, Bremsen oder Reifen) variiert genau wie bei „normalen“ Fahrrädern ohne Motorantrieb.
 
Während Elektrofahrräder häufig nur als „Seniorenräder“ angesehen wurden, steigt mittlerweile die Nachfrage bei jüngeren Leuten, da durch die Motorunterstützung höhere Geschwindigkeiten und fernere Ziele erreicht werden können. Dementsprechend ist das Design der Bikes deutlich vielfältiger und frischer geworden. Aber auch im Berufsleben werden die motorisierten Räder häufiger verwendet, so setzen sie zum Beispiel Postzusteller, Polizisten oder Firmen in ihren Fuhrparks ein. Einige größere Städte bieten Elektrofahrräder zum Verleih an und ermöglichen Touristen so die Stadterkundung auf dem Fahrrad.

 Zur E-Bike Datenbank  

Grundsätzlich unterscheidet man drei Arten von Elektrofahrrädern mit Tretantrieb:

-    Elektrofahrräder mit limitierter Tretunterstützung (Pedelecs)
-    Elektrofahrräder mit unlimitierter Tretunterstützung (schnelle Pedelecs)
-    Elektrofahrräder mit tretunabhängigem Zusatzantrieb (E-Bikes)

Was sich genau hinter diesen Bezeichnungen verbirgt, erfahren Sie im Folgenden.

Pedelecs - Radfahren mit Unterstützung

flyer-t5-deluxe3-100.jpg

Sobald der Fahrer in die Pedale seines Pedelecs (Pedal Electric Cycle) tritt, wird ein Elektrohilfsmotor aktiviert, der ihn unterstützt. Über einen Gasgriff bedient der Fahrer die Leistung des Motors. Die Geschwindigkeit der Anfahrthilfe liegt in der Regel zwischen sechs und zehn Kilometern in der Stunde. Allein mit dem Elektromotor lässt sich ein Pedelec nicht antreiben.

Bis zu einer Geschwindigkeit von 25 km/h und einer Leistung von 250 Watt gehören Pedelecs zu den Elektrofahrrädern mit limitierter Tretunterstützung. Sie gelten als Fahrrad, wodurch für sie auch die gleichen Vorschriften wie für Fahrräder gelten.
 
Anders sieht es bei Elektrofahrrädern mit unlimitierter Tretunterstützung aus: Diese erreichen höhere Geschwindigkeiten und gelten daher als Mofa. Demzufolge sind schnelle Pedelecs führerschein- und versicherungspflichtig, eine Helmpflicht besteht jedoch nicht. Unklar ist derzeit, ob mit einem Pedelec der Fahrradweg benutzt werden darf bzw. muss: Nach dem Bundesverkehrsministerium müssen Pedelec-Fahrer die ausgeschilderten Radwege nutzen. Laut Bundesjustizministerium darf ein Radweg nicht benutzt werden, wenn er innerorts liegt und nicht ausdrücklich für Mofas freigegeben ist.
 
E-Bikes - Treten oder Antrieb

Bei den sogenannten E-Bikes, Elektrofahrrädern mit tretunabhängigem Zusatzantrieb, hat der Fahrer die Wahl: Er kann selbst in die Pedale treten oder sich vom Motor antreiben lassen. Beides verbinden kann er nicht. Das Umschalten von Muskelkraft auf Motorantrieb (und umgekehrt) kann ganz einfach während der Fahrt erfolgen. Ein Drehgriff am Lenker steuert den Elektroantrieb.
 
Die Geschwindigkeit, die der Motorantrieb bei E-Bikes erreicht, kann variieren. Jedoch gilt auch hier: Ab 25 km/h fällt ein E-Bike in die Kategorie der Mofas. Der Fahrer muss in diesem Fall eine Mofa-Prüfbescheinigung besitzen und sein E-Bike versichern lassen. Nur wer vor dem 1. April 1965 geboren ist oder eine Fahrerlaubnis einer höheren Klasse besitzt, darf das E-Bike auch ohne Mofa-Führerschein fahren.

Nachteile von Elektrofahrrädern

ebike-test1.jpg

Dadurch dass man mit Elektrofahrrädern höhere Geschwindigkeiten erreichen kann, steigt die Unfallgefahr. Auch wenn keine Helmpflicht existiert, kann daher nur zum Tragen eines Helms geraten werden. Ältere Menschen auf Elektrofahrrädern werden leichter unterschätzt, da man ihre Geschwindigkeit erfahrungsgemäß langsamer einschätzt.
 
Das Aufladen des Akkus kann mehrere Stunden dauern. Teilweise gibt es aber auch Elektrofahrräder, die den Akku mit Bremsenergie wieder aufladen. Nach etwa 500 bis 1000 Ladezyklen (abhängig von der verwendeten Chemie) ist der Akku erschöpft und muss ausgewechselt werden. Ersatz-Akkus kosten zwischen 190 und 750 Euro.

Gerade günstige Elektrofahrräder sind oft relativ schwer. Wer sein E-Bike häufig tragen muss (z. B. weil man es nur im Keller unterbringen kann), sollte daher etwas mehr Geld in ein leichteres Modell investieren. Insgesamt lässt sich sagen, dass man für ein gutes Modell schon vergleichsweise tief in die Tasche greifen muss.

Vorteile von Elektrofahrrädern

Gerade bei steigenden Spritpreisen und im Hinblick auf den Umweltschutz ist ein Elektrofahrrad im Nahverkehr eine gute Alternative zum Auto. Ein Elektrofahrrad erzeugt nur ein Bruchteil CO2 (abhängig von der Art des Stroms) im Vergleich zu einem Auto. Auch der Unterhalt ist deutlich günstiger: Bei einem Benzinpreis von 1,50 Euro ergeben sich auf 100km Spritkosten von etwa 12 Euro. Der Strom für ein Pedelec kostet bei der gleichen Distanz nicht mal ein Euro.

Durch den Motor kann man höhere Geschwindigkeiten erreichen, was auch den Fahrspaß erhöht. Außerdem können größere Distanzen leicht bewältigt werden, sodass auch längere Radtouren möglich werden. Körperlich eingeschränkten oder untrainierten Menschen kann der Motor im Alltag eine große Erleichterung sein. Auch in besonders hügeligen oder windigen Gegenden ist ein Motor häufig sinnvoll.

 Mehr zum Thema Elektromobilität - Das Elektroauto


TeaserWir haben für Sie die Kosten von E-Autos mit herkömmlichen Autos verglichen. Zum ausführlichen Vergleich. Link

Strom Tarifrechner




TeaserSo einfach geht der Wechsel zu einem neuen Stromanbieter. energietarife.com erklärt, wie es geht und worauf Sie achten müssen. Link

Gas Tarifrechner


TeaserVermeiden Sie unnötige Energiekosten. Wir zeigen ihren, wie sie beim Heizen Energie sparen können. Link


TeaserUmweltverträglicher Strom muss nicht unbeding teuer sein. Hier finden Sie alles zum Thema Ökostrom. Link

© energietarife.com 2008-2017 

Über uns | Impressum | Rechtliche Hinweise | Presse


Alle Angaben ohne Gewähr