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Toyota Testberichte

Vorstellung: Toyota Prius Plug-in Hybrid im Test

Toyota gilt als Vorreiter bei Hybridfahrzeugen, mehr als 4 Millionen wurden von Toyota und seiner Edelmarke Lexus bislang abgesetzt, was ca. 80% aller Hybridautos entspricht. Was bisher noch fehlte, war ein Modell mit einer extern aufladbaren, leistungsstärkeren Batterie, die auch über längere Strecken ein rein elektrisches Fahren ermöglicht.

Auf Basis des nun inzwischen mehr als 2,6 Millionen Mal verkauften Prius Hybrid startete man im Juli 2007 mit 20 Fahrzeugen Tests mit der Plug-in Variante, eine zweite Phase mit 600 Fahrzeugen folgte im Dezember 2009 und wurde im April 2010 noch mal um 100 Fahrzeuge erweitert. Die Ergebnisse & Erfahrungen aus den Tests flossen in die Entwicklung der Serienvariante ein, die nun ab Herbst 2012 in Deutschland erhältlich ist.

Design: Bekannte Prius Form

Betrachtet man den Prius von außen, so will man kaum glauben, dass bereits die dritte Generation vor einem steht. Die Silhouette der Fließhecklimousine hat sich über die Generationen kaum verändert, das aktualisierte Design ist am ehesten an Front und Heck zu entdecken. Mit einem cw-Wert von nur 0,25 gehört der Prius weltweit zu den aerodynamischsten Serienautos.

Vom normalen Prius unterschied sich die Plug-in-Variante äußerlich durch eine leicht geänderte Frontschürze, die blaue Rauchglasfärbung im oberen Teil der Scheinwerferabdeckung und den Tankdeckel für den Stromanschluss auf der rechten Seite.

Innenraum (Raumangebot, Qualitätseindruck, Bedienung): Großzügige Platzverhältnisse

Das Raumangebot ist insgesamt sehr großzügig und bietet Platz für bis zu fünf Personen. Die Beinfreiheit auf den Rücksitzen erreicht fast Oberklasseniveau, lediglich die Kopffreiheit ist hier, bedingt durch die Karosserieform, für Mitfahrer ab 1,8 m etwas eingeschränkt. Der Kofferraum hat ein Volumen von 443 Litern, nur zwei Liter weniger als der normale Prius. Die Rücksitzlehnen lassen sich, geteilt im Verhältnis 60:40 oder komplett, vorklappen, dann wächst das Volumen auf bis zu 1.543 Liter.



Nimmt man auf dem Fahrersitz Platz, so fällt der Blick als erstes auf jede Menge Kunststoff, dieser ist zwar deutlich hochwertiger als z.B. im Citroen C-Zero, aber dennoch nicht sonderlich schön anzusehen. Das Cockpit ist sehr futuristisch gestaltet, ein Display mit den Informationen u.a. zu Geschwindigkeit und Energie sitzt mittig in einer schmalen Leiste unterhalb der großen Windschutzscheibe. In der Mittelkonsole sind zwei weitere Displays untergebracht, das obere größere ist zur Bedienung der Musikanlage (optional auch Navigationssystem) und gleichzeitig Monitor für die serienmässige Rückfahrkamera, das untere ist für die Bedienung der Klimaautomatik. Am unteren Ende der Mittelkonsole ist der Wahlhebel für die Fahrprogramme, der an einen Computerjoystick erinnert.

Technik & Sicherheit: Große Reichweite nur mit Benzin

Der Prius Plug-in Hybrid wird von einem 1,8 Liter Vierzylinderbenzinmotor mit 73 KW / 99 PS und einem Elektromotor mit 60 KW / 82 PS angetrieben, zusammen hat das System eine Leistung von 100 KW / 136 PS. Der normale Prius Hybrid kann maximal zwei Kilometer bis zur Geschwindigkeit von 50 km/h rein elektrisch fahren, der Elektromotor samt Nickel-Metallhybridbatterie dient hier hauptsächlich zur Reduzierung des Benzinverbrauchs. Der Prius Plug-in Hybrid verfügt über eine grössere, extern aufladbare, Lithium-Ionen-Batterie, die rein elektrische Fahrten bis zu 25 Kilometer mit einer Höchstgeschwindigkeit von 85 km/h zulässt. Je nach Fahrweise, Strecke und sonstigen Bedingungen kann die Reichweite unterschiedlich sein, enttäuschend war, dass bei unseren Testfahrten mit einem Vorserienfahrzeug die elektrische Reichweite laut Anzeige bereits nach wenigen hundert Metern auf 17 Kilometer fiel.

Über drei Schalter in der Mittelkonsole, nahe dem Wahlhebel, lassen sich die Fahrmodi EV, HV und EV-City auswählen. Im EV-Modus fährt der Prius bei ausreichender Batterieladung maximal 25 Kilometer elektrisch, sofern der Fahrer / die Fahrerin vorsichtig mit dem Gaspedal umgeht, denn bei stärkerer Beschleunigung schaltet sich automatisch und ruckfrei der Benzinmotor zu. Der EV-City Modus ist fast identisch zum EV-Modus, allerdings schaltet sich der Verbrennungsmotor nur bei Vollgas zu. Im HV-Modus fährt der Prius hauptsächlich mit dem Verbrennungsmotor, greift zwischendurch aber immer wieder auf den Elektromotor zurück, abhängig von Geschwindigkeit und dem Ausnutzen der Leistung. Die Batterie wird hier vorwiegend für Fahrten in den EV-Modi aufgespart.

Bei vollem Benzintank und geladener Batterie beträgt die Reichweite theoretisch über 1.200 km, der Benzinverbrauch liegt auf den ersten 100 Kilometern bei 2,1 Liter Super, später dann bei 3,7 Liter pro 100 km (Werksangaben).


Toyota Prius Plug-in Hybrid Innenraum


Sieben Airbags: Fahrer- und Beifahrerairbag, Seitenairbags, Kopfairbags sowie ein Knieairbag für den Fahrer gehören zur Sicherheitsausstattung des Prius. Die elektronischen Fahrhilfen ABS, Bremskraftverteilung, Stabilitätskontrolle, Antriebsschlupfregelung und Bremsassistent sind ebenfalls serienmässig. Die Ausstattungsvariante TEC-Edition verfügt zusätzlich über das Pre-Crash Safety System (PCS), welches radargestützt Hindernisse erkennt, den Fahrer warnt und unterstützt bzw. im Falle einer unvermeidbaren Kollision eine Notbremsung auslöst, um die Kollisionsgeschwindigkeit zu reduzieren.

Kosten & Ausstattung: Reichhaltig bereits in der Basisversion

Bereits die Basisvariante Prius Plug-in Hybrid Life zum Grundpreis von 36.200 Euro ist umfangreich ausgestattet. Alufelgen, Klimaautomatik mit Fernbedienung, Geschwindigkeitsregelanlage, Multimedia-Audiosystem mit Rückfahrkamera, head-up-Display und vieles mehr sind serienmäßig an Bord. Die 6.300 Euro teurere TEC-Edition läßt praktisch keine Wünsche mehr offen. Hier gehören zusätzlich u.a. Ledersitze, Licht- und Regensensor, LED-Scheinwerfer, intelligenter Einparkassistent, JBL-Soundsystem und ein Navigationssystem zur Serienausstattung.

Fazit: Geringe rein elektrische Reichweite zum hohen Preis


Für 36.200 Euro bekommt man deutlich mehr Auto als bei den jeweils knapp 30.000 Euro kostenden Drillingen Citroen C-Zero, Mitsubishi i-MiEV und Peugeot iOn. Größter Nachteil des Prius Plug-in ist jedoch seine geringe elektrische Reichweite, 25 Kilometer, dazu noch limitiert auf eine maximale Geschwindigkeit von 85 km/h, sind einfach nicht konkurrenzfähig. Zum Vergleich muss daher eher der normale Prius Hybrid herangezogen werden als ein reines Elektroauto, und dieser ist immerhin knapp 10.000 Euro günstiger. Selbst wenn man hauptsächlich Kurzstrecken in der Stadt zurücklegt - unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten spricht bei den momentanen Energiekosten nichts für die Plug-in Variante. Wer sich für den Prius Plug-in Hybrid entscheidet, muss schon sehr von seinem ökologischen Nutzen überzeugt sein.

 Alle technischen Daten des Toyota Prius Plug-in Hybrid

Im Test: Der Toyota Prius Plug-in Hybrid als Vorserienfahrzeug - Stand: 09/2012


Sebastian Geisler / Redaktion energietarife.com


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