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Carsharing

Carsharing - wer teilt gewinnt

Mal ehrlich - wie oft nutzen Sie Ihr Auto und wie oft steht es einfach nur in der Garage? Wenn Sie nicht gerade zu den Pendlern gehören, wird der Motor Ihres Fahrzeugs die meiste Zeit kalt bleiben. Wieso also nicht auf das Auto verzichten und sich ein Fahrzeug leihen, dass ein anderer gerade nicht benötigt?

Carsharing - das Teilen von Autos - ist wirtschaftlich und nachhaltig. energietarife.com erklärt, wie es funktioniert und was Sie beachten sollten.

Was ist Car Sharing?

Beim Car-Sharing werden Kraftfahrzeuge gemeinschaftlich genutzt. Dabei wird zwischen privatem Carsharing und Carsharing-Organisationen unterschieden.

Um die Fahrzeuge einer Carsharing-Organisation nutzen zu können, muss man zunächst einen Rahmenvertrag abschließen bzw. Mitglied im Verein werden. Telefonisch oder über das Internet kann der Kunde eines der angebotenen Fahrzeuge buchen. 

 Carsharing Anbieter im Vergleich

In der Regel stehen die Fahrzeuge auf fest angemieteten Parkplätzen einer Stadt, wo die Autos abgeholt und wieder zurückgebracht werden. Im Gegensatz zu Autovermietungen können Kunden die Autos auch relativ kurzfristig (z. B. nachts) benutzen, da sie nicht an die Öffnungszeiten des Anbieters gebunden sind. Gezahlt wird nur für den gebuchten Zeitraum, wobei Versicherung, Wertverlust des Fahrzeugs, Reparaturen und Kraftstoff inklusive sind. Mit einer elektronischen Karte oder einem Tresorschlüssel erhält der Kunde Zugang zum Fahrzeug.

Die Fahrzeugflotte reicht in der Regel vom Kleinwagen bis zum Transporter. In Deutschland sind aktuell bereits mehr als 5.000 Fahrzeuge in rund 300 Städten im Einsatz. Carsharing-Organisationen sind zum Beispiel "Book-n-Drive" oder "Flinkster". Außerdem gibt es mehrere Carsharing-Verbünde wie "Stadtmobil" oder "cambio CarSharing".

So funktioniert privates Carsharing

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Privates Car-Sharing bietet die Möglichkeit, sich die monatlich anfallenden Kosten des Autos mit anderen zu teilen. Im Gegensatz zum kommerziellen Car Sharing werden auch keine neuen Fahrzeuge eingesetzt, sondern die vorhandenen Autos genutzt und geteilt.

Natürlich ist es möglich, seinem Nachbarn oder Kollegen sein Auto zu leihen, solange man es nicht braucht. Problematisch wird dies allerdings bei Schadensfällen: Die Haftpflichtversicherung sowie die Teil- und Vollkasko-Versicherung übernehmen in der Regel keine Schäden, die ein Fahrer verursacht, der nicht in der Versicherungs-Police definiert ist.

Mehr Sicherheit bieten daher spezielle Anbieter für privates Carsharing wie zum Beispiel "tamyca", "Autonetzer" und "Nachbarschaftsauto". Auf ihren Internetseiten können Nutzer nach verfügbaren Autos in der Umgebung suchen. Außerdem bieten die Anbieter eine spezielle Versicherung, die auf privates Carsharing zugeschnitten ist.

 Privates Carsharing im Test


Nachteile des Carsharing

Für Vielfahrer, z. B. Berufspendler, eignet sich das System nicht und auch längere Fahrten wie zum Beispiel Urlaubsreisen lassen sich oft günstiger mit anderen Verkehrsmitteln umsetzen.

Der Kunde muss den Wagen häufig zum Startpunkt zurückbringen. Sogenannte One-Way-Fahrten sind derzeit eher selten möglich. Zudem muss er sich an den gebuchten Zeitraum halten. Ein spontanes Verlängern ist oft nur dann möglich, wenn das Fahrzeug nicht direkt im Anschluss von anderen Kunden gebucht ist.

Carsharing ist oft nur auf größere und dicht besiedelte Städte und Regionen beschränkt. In ländlichen Regionen lässt sich das System nur schwer umsetzen. Gegebenenfalls ist in dem Fall privates Car Sharing eine Alternative.

 Kfz-Versicherungen im Vergleich

Je nach Anbieter muss sich der Kunde selbst um eine benötigte Zusatzausstattung wie Dachgepäckträger, Kindersitze oder Ähnliches kümmern. Manche Anbieter stellen dieses auf Wunsch jedoch zur Verfügung. Ebenfalls abhängig vom Anbieter ist die Reinigung des Wagens: Teilweise ist nach der Miete eine Reinigung erforderlich.

Vorteile des Carsharing

Wer sein Auto selten fährt - etwa zwischen 10.000 und 20.000 Kilometern pro Jahr - kann durch das Car-Sharing Geld sparen. Laut einer Modellrechnung der Stiftung Warentest kosten 5.000 Jahreskilometer 138 Euro im Monat. Mit einem eigenen Wagen müsste man mit über 200 Euro pro Monat rechnen. Auch die Kosten für einen Stellplatz entfallen.

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Der Kunde kann ein Auto für seinen jeweiligen Bedarf auswählen und ist nicht auf einen Fahrzeugtyp festgelegt. Die Autoflotte kommerzieller Carsharing-Anbieter ist zudem in der Regel relativ neuwertig und modern und die Fahrzeuge sind oft mit Extras wie Klimaanlage und Navigationsgerät ausgestattet. Um Reparaturen, Inspektionen und behördliche Formalitäten (z. B. Umweltplakette) muss sich der Kunde nicht kümmern.

Zuletzt ist auch der ökologische Aspekt zu nennen: Da die Carsharing-Flotten meist relativ modern sind und regelmäßig ersetzt werden, kommen neueste Motorengenerationen zum Einsatz, die damit rund 16% weniger CO2 ausstoßen als herkömmliche Privatfahrzeuge. Befragungen zeigen außerdem, dass Carsharing-Kunden nach der Teilnahme durchschnittlich weniger Fahrzeuge in Gebrauch hatten. Ein Carsharing-Fahrzeug ersetzt im Schnitt etwa vier bis zehn private PKW - das spart nicht nur Parkflächen, sondern auch Ressourcen, die beim Autobau verbraucht werden. Der wachsende Erfolg des Car Sharing sorgt zudem dafür, dass auch immer mehr umweltschonende Elektrofahrzeuge in die Flotten aufgenommen werden.

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Umfangreiche Informationen rund um die gemeinschaftliche Auto-Nutzung bietet der Bundesverband CarSharing.


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