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Chevrolet Testberichte

Vorstellung: Chevrolet Volt im Test

Bei den Schlagzeilen um die finanziellen Schwierigkeiten des Chevrolet Mutterkonzerns General Motors gerieten automobile Neuigkeiten einige Zeit ins Hintertreffen. Inzwischen hat General Motors unrentable Marken wie Hummer, Pontiac und Saturn aufgegeben, Werke geschlossen und bemüht sich um positivere Nachrichten.

Erstmalig als Konzept auf der Auto Show 2007 in Detroit präsentiert, dauerte es über 3 Jahre bis der Chevrolet Volt zur Serienreife entwickelt wurde. Anfangs in kleiner Auflage ausschließlich in den USA angeboten, wird der Volt ab Frühjahr 2012 auch in Deutschland erhältlich sein.

Design: Modernes Fließheck

Mit den Abmessungen eines normalen PKW ähnelt die Silhouette des Chevrolets dem weltweit ersten Großserienauto mit Hybridmotor, Toyota Prius. Technisch baugleich mit dem Opel Ampera, beschränken sich die optischen Unterschiede der modern gezeichneten Fließhecklimousine weitestgehend auf dem Markendesign angepasste Front- und Heckschürzen und den anders gestalteten Kühlergrill.

Innenraum (Raumangebot, Qualitätseindruck, Bedienung): Bequem für bis zu vier

Das Platzangebot im Innenraum ermöglicht komfortables Reisen für bis zu vier Insassen. Das Kofferraumvolumen beträgt 310 Liter und kann bei Bedarf durch umklappbare Rücksitzlehnen mehr als verdreifacht werden.

Obwohl Chevrolet im GM-Konzern eher als preisgünstige Marke positioniert ist, versprühen die serienmäßigen Ledersitze einen Hauch von Luxus. Cockpit und Sitzposition sind nicht anders als in einem anderen PKW der Mittelklasse, lediglich die Instrumente und auffällige Mittelkonsole mit Touchscreen LCD-Display sowie Schalthebel, ähnlich einem Automatikgetriebe, sind sehr modern gezeichnet.



Technik & Sicherheit: Modifikationen nach Crashtest in den USA

Im reinen elektrischen Fahrbetrieb hat der Chevrolet Volt eine Reichweite von nur 83 km im NEFZ Zyklus. Da der NEFZ-Zyklus auf dem Prüfstand ermittelt wird, wird dieser Wert in der Praxis wahrscheinlich nicht ganz erreicht werden. Mit Hilfe des Range-Extender, der Elektromotor wird mit Hilfe eines Benzinmotors über einen Generator mit Strom versorgt, sind Reichweiten von rund 500 km ohne Nachtanken möglich. Die Idee hinter dem Konzept ist, dass man den Alltag, die Fahrt ins Büro, in die Stadt oder zum Einkaufen, rein elektrisch bewältigen kann und das Auto trotzdem auch für längere Strecken am Wochenende oder für Fahrten in den Urlaub nutzen kann.

Bei einem Crashtest der amerikanischen Verkehrssicherheitsbehörde NHTSA (National Highway Traffic Safety Administration) erreichte der mit acht Airbags ausgestattete Chevrolet Volt fünf von fünf Sternen. Eigentlich ein Grund zur Freude, hätte der Volt nicht drei Wochen nach dem Crashtest - das Auto stand in der Zwischenzeit unberührt in einer Halle - plötzlich angefangen zu brennen. Spätere Untersuchungen ergaben, dass auslaufende Batterie-Kühlflüssigkeit und dadurch überhitzende Akkus den Brand verursacht haben. Als Konsequenz wird die Karosserie nun im Bereich der Batterie verstärkt und ein zusätzlicher Sensor für die Batteriekühlflüssigkeit verbaut.


Chevrolet Volt Innenraum

Kosten & Ausstattung: Günstiger als der technisch baugleiche Opel Ampera

Die Preisliste des Chevrolet Volt beginnt bei 41.950 Euro und somit rund tausend Euro unter dem technisch baugleichen Opel Ampera. Die Ausstattung ist mit elektronischer Klimaanlage, Ledersitzen, Tempomat und CD-Radio schon weitestgehend komplett. Noch mehr Luxus in Form von Einparkhilfe mit Rückfahrkamera, Navigationssystem und Bose-Lautsprechersystem offeriert der Volt Exklusive zum Grundpreis von 44.500 Euro. Die Aufpreisliste ist erfreulicherweise kurz, für beide Ausstattungsvarianten umfasst sie lediglich drei Positionen: Metallic- bzw. Premiumlackierungen und polierte Felgen.

Fazit: Nicht nur für den Stadtverkehr, sondern auch reisetauglich

Während viele Elektroautos durch ihre Größe und Reichweite reine Stadtautos sind, so sind mit dem Chevrolet Volt auch weitere Fahrten möglich. Das Raumangebot ist für vier Personen mit Gepäck ausreichend und durch den Range-Extender sind weitere Strecken machbar. Da man nicht auf das Laden der Batterien warten muss, sondern einfach Benzin nachtanken kann, sind längere Urlaubsfahrten z. B. bis nach Spanien problemlos möglich. Jedoch unterscheidet sich der Benzinverbrauch auf so langen Strecken nicht signifikant von dem herkömmlich motorisierter Fahrzeuge. Die rein elektrische Reichweite beträgt deutlich unter 100 Kilometern.

Mit 41.950 Euro ist der Chevrolet Volt kein Schnäppchen, bietet jedoch im Vergleich mit den bei rund 35.000 Euro liegenden reinen Elektroautos Citroen C-Zero oder Mitsubishi i-Miev deutlich mehr Auto fürs Geld.

 Alle technischen Daten des Chevrolet Volt


Im Test: Der Chevrolet Volt als Serienfahrzeug - Stand: 03/2012


Sebastian Geisler / Redaktion energietarife.com


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