Aktuelle Umfrage
Haben Sie schonmal den Stromanbieter gewechselt?
Ja
Nein



TeaserMancher Tarif, der auf den ersten Blick günstig erscheint, kann sich schnell als Kostenfalle entpuppen. Wir zeigen Ihnen worauf Sie achten müssen. link

Facebook Button   Twitter Button   Youtube Button   Google+ Button


Energie selbst erzeugen

Selbst Energie erzeugen? Das EEG hilft!

Den Preissteigerungen der Energieanbieter steht man als Verbraucher auf den ersten Blick machtlos gegenüber. Doch es gibt Möglichkeiten, sich zumindest in Teilen von den steigenden Energiepreisen unabhängig zu machen. energietarife.com verrät, wie man selbst Energie produzieren kann und was es dabei zu beachten gilt.

Die Ängste der Strom- und Gas-Kunden vor einem Anbieterwechsel sind nach wie vor groß. Gründe dafür sind neben falschem Treuegefühl auch die Sorge, dass beim Providerwechsel etwas schief geht und man schließlich ohne Strom dasteht. Dies ist zwar vollkommen unbegründet, doch auch, wer erfolgreich einen Wechsel gewagt hat, ist vor Preiserhöhungen kaum gefeit.

Das Zauberwort lautet: Selbermachen

Der Schlüssel zu mehr Unabhängigkeit in Sachen Energie liegt im Erneuerbare Energien Gesetz (kurz EEG). Denn dieses stellt sich klar auf die Seite derer, die zum einen privat Energie produzieren und dies zum anderen unter den Aspekten des Umweltschutzes tun, zum Beispiel durch die Installation einer Solaranlage auf dem Dach oder durch eine Kleinwindkraftanlage im Garten. Durch den Verkauf von auf diese Weise produziertem überschüssigem, nicht selbst genutztem Strom, ist es für Besitzer eines Eigenheims sogar inzwischen lukrativ geworden, im eigenen Haus selbst Strom zu produzieren. Staatliche Fördergelder und Subventionen tun ihr Übriges, um private Investitionen in erneuerbare Energien für Verbraucher attraktiver zu machen.

Das Erneuerbare Energien Gesetz - was hat es damit auf sich?

Laut § 1 des Erneuerbare Energien Gesetz ist sein Zweck: "insbesondere im Interesse des Klima- und Umweltschutzes eine nachhaltige Entwicklung der Energieversorgung zu ermöglichen, die volkswirtschaftlichen Kosten der Energieversorgung auch durch die Einbeziehung langfristiger externer Effekte zu verringern, fossile Energieressourcen zu schonen und die Weiterentwicklung von Technologien zur Erzeugung von Strom aus Erneuerbaren Energien zu fördern."

Laut § 2 regelt es "1. den vorrangigen Anschluss von Anlagen zur Erzeugung von Strom aus Erneuerbaren Energien […] an die Netze für die allgemeine Versorgung mit Elektrizität, 2. die vorrangige Abnahme, Übertragung, Verteilung und Vergütung dieses Stroms durch die Netzbetreiber und 3. den bundesweiten Ausgleich des abgenommenen und vergüteten Stroms.

EEG - die wichtigsten Punkte

Zugunsten der Umwelt wird durch das Gesetz eine Abkehr von fossilen Brennstoffen wie Öl, Erdgas, Kohle oder auch Kernkraft zugunsten alternativer, erneuerbarer Energien wie Solar,- Wasser- und Windkraft angestrebt. Gezielt soll durch das EEG gewährleistet werden, Technologien zu fördern, die der Erzeugung von Energie aus erneuerbaren Quellen dienen.

Es ist gesetzlich vorgeschrieben, dass der Strom, den Privathaushalte, sei es durch Solar-, Wind oder andere Varianten der Energieerzeugung im Eigenheim herstellen, von den jeweiligen großen Netzbetreibern abgenommen werden muss. Der Verbraucher erhält für den produzierten, nicht selbst genutzten Strom, den er so ins allgemeine Stromnetz einspeist, eine finanzielle Vergütung. Ein derartiger Vertrag zwischen Netzanbieter und Privatproduzent läuft in der Regel über eine lange Zeit, normalerweise 20 Jahre.

Wie hoch ist die Vergütung?

Die Höhe der Vergütung ist abhängig von der Art der Stromerzeugung und der Menge des erzeugten Stromes. Förderfähige Arten der Stromerzeugung sind Wasserkraft, Windkraft, Biomasse, Biothermie, Deponiegas, Sonnenenergie. So lag zum Beispiel die Einspeisevergütung für Photovoltaikanlagen unter 10 kW Leistung im Dezember 2012 bei 17,56 Cent pro kWh.

Welche Energieanlage für wen?

Ob und für welche Art der Stromproduktion sich das eigene Heim eignet, sollte im Vorfeld gut überlegt werden. Nicht jede Variante eignet sich für jedes Eigenheim. Die Entscheidung ist von den individuellen Lebensumständen und Gegebenheiten des Hausbesitzers abhängig. Ist in naher Zukunft ein Umzug geplant? Möchte man seine Immobilie vielleicht in einigen Jahren weiterverkaufen? Unter diesen Umständen steigert eine Anlage zur Energiegewinnung eventuell den Wert des Objekts. Dafür gibt es jedoch keine Garantie. Je länger Sie also selbst in Ihrer Immobilie wohnen, desto mehr lohnt sich die eigene Stromerzeugung. Ebenso wichtig ist, sich zeitig um die möglichen Fördermaßnahmen zu bemühen. Diese sind abhängig vom Bundesland und der Art der Anlage.

Die Kosten vor Augen

Auch ein finanzieller Aspekt muss bedacht werden, denn mit der Installation einer Mini-Anlage zur Energieproduktion ist stets eine gewisse Investition verbunden. Diese Kosten sind abhängig von der Größe und Art der Anlage ab und sollten zu Beginn in die Berechnungen mit einkalkuliert werden. So sind die Investitionskosten für eine Solaranlage verhältnismäßig hoch. Für eine Windkraftanlage auf dem eigenen Grundstück spielen vor allem die Windverhältnisse des geplanten Standortes eine entscheidende Rolle. Weitere Informationen zum Thema Sonnenenergie finden Sie im Ratgeber "Solarthermie und Photovoltaik im Vergleich". Der Ratgeber "Windenergie im Eigenheim" klärt auf, was bei der Investition in eine Kleinwindkraftanlage zu beachten ist. Im Übrigen ist unter Umständen auch ein Blockheizkraftwerk eine Möglichkeit der selbstständigen Energiegewinnung.

Unabhängig und umweltfreundlich

Ob man sich als Verbraucher für Sonnenenergie, Windkraft oder eine andere Methode der Energiegewinnung entscheidet, ist von den Lebensumständen des Besitzers und von der Lage und dem Bau der Immobilie abhängig. Nicht nur um einen Beitrag zum Umweltschutz zu leisten, sondern auch, um sich zumindest in Teilen von den großen Energieversorgern in Deutschland unabhängig zu machen, ist die zunächst hoch erscheinende Investition in Energie-Anlagen für die Privatimmobilie durchaus eine Überlegung wert. Durch staatliche Förderung und die durch das EEG gewährleistete Abnahme der selbst hergestellten Energie zahlt sich die Investition jedoch langfristig aus.


TeaserWir haben für Sie die Kosten von E-Autos mit herkömmlichen Autos verglichen. Zum ausführlichen Vergleich. Link

Strom Tarifrechner




TeaserSo einfach geht der Wechsel zu einem neuen Stromanbieter. energietarife.com erklärt, wie es geht und worauf Sie achten müssen. Link

Gas Tarifrechner


TeaserVermeiden Sie unnötige Energiekosten. Wir zeigen ihren, wie sie beim Heizen Energie sparen können. Link


TeaserUmweltverträglicher Strom muss nicht unbeding teuer sein. Hier finden Sie alles zum Thema Ökostrom. Link

© energietarife.com 2008-2017 

Über uns | Impressum | Rechtliche Hinweise | Presse


Alle Angaben ohne Gewähr