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Fossile Energieträger

Fossile Energieträger - ein Auslaufmodell?

Mit der Energiewende sind erneuerbare Energiequellen wie Wind, Sonne und Biomasse in aller Munde. Aber was ist eigentlich so falsch an den bisher häufig genutzten fossilen Energieträgern wie Kohle oder Erdöl? energietarife.com zeigt, welche fossilen Energieträger es gibt, und welche Vor- und Nachteile sie haben.

Ohne fossile Energieträger wären unsere heutige Energieversorgung und der damit verbundene Wohlstand gar nicht möglich. Dennoch steht fossile Energie immer wieder in der Kritik - aber wieso?

Was sind fossile Energieträger?

Fossile Energieträger entstehen über einen sehr langen Zeitraum unter starker Hitze und extrem hohem Druck aus abgestorbenen Pflanzen und Tieren. Zu den fossilen Energieträgern zählen Steinkohle, Braunkohle, Erdgas, Erdöl und Torf. Alle fossilen Energieträger haben gemein, dass sie endlich sind - sie erneuern sich also langsamer als sie verbraucht werden.

Braunkohle

Braunkohle wird in erster Linie für die Stromerzeugung verwendet. Die förderfähigen Reserven liegen vor allem in Russland, Deutschland und Australien. Bei gleichbleibender Förderung sollen die Braunkohlevorräte noch knapp 300 Jahre ausreichen.

Braunkohle liegt dicht unter der Erdoberfläche und lässt sich so leicht und günstig abbauen. Aufgrund des hohen Schwefelgehalts trägt Braunkohle beim Verbrennen jedoch beträchtlich zur Umweltverschmutzung und dem sogenannten sauren Regen bei. Auch große Mengen klimaschädliches CO2 werden dabei freigesetzt. Doch nicht nur die Verbrennung, auch der Abbau von Braunkohle hat weitreichende Folgen: Die Lagerstätten von Braunkohle dehnen sich oft über viele Quadratkilometer aus. Für den Abbau müssen darum oftmals ganze Ortschaften verlegt werden und das Grundwasser künstlich abgesenkt werden, damit die Tagebau-Grube nicht vollläuft. Dieses sogenannte "Sümpfen" hat unter anderem zur Folge, dass Häuser absacken und empfindliche Ökosysteme wie Moore austrocknen.

Steinkohle

Hauptsächlich wird Steinkohle für die Stromerzeugung verwendet. Darüber hinaus kommt sie auch bei der Stahlherstellung zum Einsatz. Die größten Abbaugebiete liegen in China und den USA, gefolgt von Indien, Australien und Südafrika. Der Bedarf von Steinkohle soll bei gleichbleibender Förderung noch rund 130 Jahre gedeckt werden können.

Steinkohle gilt als hochwertigste Kohle und hat einen deutlich höheren Brennwert als Braunkohle. Sie wird daher auch "Schwarzes Gold" genannt. Jedoch wird bei der Verbrennung von Steinkohle ebenfalls Kohlendioxid in die Atmosphäre abgegeben. Im Tagebau hat Steinkohle ähnliche Auswirkungen auf die Umwelt wie Braunkohle. Im Tiefbau kommt es immer wieder zu Bergschäden, die sich zum Beispiel in Form von Mauerrissen, Straßenschäden oder großen Löchern im Erdboden äußern.

Erdöl

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Erdöl wird in verschiedenen Bereichen verwendet, hauptsächlich als Kraftstoff für Kfz und Flugzeuge, sowie als Heizöl. Die Länder mit der größten Erdölförderung sind Saudi-Arabien, Russland und die Vereinigten Staaten gefolgt von dem Iran und China.

Erdöl verbrennt im Vergleich zu Kohle bei höheren Temperaturen, wodurch man weniger Öl als Kohle benötigt, um die gleiche Hitze zu erzeugen. Außerdem verbrennt es sauberer als Kohle. Nach dem heutigen Stand der Technik sollen die Erdölvorräte noch rund 50 Jahre ausreichen.

Jedoch entsteht bei der Erdölförderung radioaktiver Abfall und bei der Entschwefelung Schwefeldioxid, das wiederrum für den sauren Regen verantwortlich ist. Die Abwässer der Raffinerien schädigen Flüsse und Seen. Beim Erdöltransport kommt es zudem immer wieder zu Umweltkatastrophen in Form von Tankerunfällen. Neue Ölquellen zu finden ist weiterhin nicht nur aufwendig, sondern auch teuer. Die Erdöl-Förderländer sind durch die allgemeine Abhängigkeit vom Erdöl sehr reich und mächtig geworden und können dadurch Politik und Wirtschaft beeinflussen.

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Erdgas

Hauptsächlich wird Erdgas zur Strom- und Wärmeproduktion verwendet. Außerdem kommt es als Treibstoff für Erdgasfahrzeuge zum Einsatz. Die Länder mit der höchsten Förderungsrate sind die USA und Russland. Die Erdgasreserven sollen Schätzungen zufolge noch rund 60 Jahre ausreichen.

Im Gegensatz zu Kohle oder Öl muss Erdgas nicht gelagert werden, wodurch keine Kosten für die Lagerung anfallen. Im Vergleich zu anderen Fossilen Brennstoffen verbrennt Erdgas zudem relativ sauber. Dennoch entstehen bei Förderung, Transport, Verarbeitung und Verbrennung die Treibhausgase Methan und Kohlenstoffdioxid (CO2). Bei der Erdgas-Förderung entstehen wie auch beim Erdöl jährlich Millionen Tonnen von radioaktivem Abfall. Da Erdgas explosiv ist, kann es bei unsachgemäßem Gebrauch mitunter zu katastrophalen Gasexplosionen kommen.

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Torf

Torf entsteht in Mooren und wird im trockenen Zustand als Brennstoff verwendet. In einigen moorreichen Ländern wird Torf außerdem in Torfkraftwerken zur Stromerzeugung eingesetzt. Die größten Mengen Torfboden gibt es in Nordamerika und Europa.

Da Torf einen hohen Wassergehalt hat, muss er vor der Verbrennung aufwändig getrocknet werden. Durch den Torfabbau werden die betroffenen Moore großflächig zerstört und können sich oft nicht mehr erholen. Weil Torf ein minderwertiger Brennstoff ist, sich wirtschaftlich kaum noch rentiert und außerdem die Umwelt stark geschädigt wird, ist der Abbau in den letzten Jahrzehnten erheblich zurückgegangen.

Fazit

Nicht alle fossilen Brennstoffe sind extrem klimaschädlich. Doch allein der Abbau und die Förderung sind häufig mit erheblichen Eingriffen in die Umwelt verbunden. Selbst wenn sich diese Schäden irgendwie verringern ließen - früher oder später werden alle Vorräte aufgebraucht sein. Deswegen ist wichtig, sich schon heute nach erneuerbaren Energiequellen umzusehen und diese zu fördern.

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