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Nissan Testberichte

Vorstellung: Nissan Leaf im Test

Beim Nissan Leaf handelt es sich um kein umgerüstetes oder wahlweise mit herkömmlichem Antrieb erhältliches Auto, sondern der Leaf wurde direkt als reines Elektroauto konzipiert. Erstmalig vorgestellt wurde der Leaf als Concept im Sommer 2009, Ende 2010 wurden die ersten Serienfahrzeuge produziert und an Kunden übergeben.

2011 erfolgte die Markteinführung schrittweise in den ersten Ländern in Europa. Das mit dem prestigereichen Titel "Car of the Year 2011" (Auto des Jahres) ausgezeichnete Elektroauto wird ab April 2012 auch auf dem deutschen Markt ausgeliefert.

Nissan produziert den Leaf derzeit ausschließlich im japanischen Werk Oppama, ab dem 2. Halbjahr 2012 startet die Produktion im amerikanischen Werk Smyrna. Sobald die Produktion 2013 auch in England angelaufen ist, verfügt Nissan über die weltweite Produktionskapazität von 250.000 Einheiten jährlich.

Design: Kompaktwagen mit futuristischer Front

Die Silhouette des Nissan Leaf unterscheidet sich nicht wesentlich von der anderer Wagen der Kompaktklasse, wie eines Opel Astra oder VW Golf. Die futuristisch gestaltete Front trägt typische Nissan-Designelemente wie die dem Crossover Juke sehr ähnlichen, glupschaugenartigen Scheinwerfer. Das Heck erinnert ein wenig an Fahrzeuge aus dem Hause Lancia.

Innenraum (Raumangebot, Qualitätseindruck, Bedienung): Gutes Raumangebot

Der Nissan Leaf bietet Platz für bis zu fünf Personen. Bequem ist der Platz jedoch nur für bis zu vier Passagiere. Die Kopffreiheit ist auf den Rücksitzen für Personen bis 1,80 m ausreichend, darüber wird die Sitzposition unbequem. Das Kofferraumvolumen beträgt 330 Liter und lässt sich bei Bedarf durch asymmetrisch umklappbare Rücksitzlehnen verdoppeln.

Der Qualitätseindruck entspricht der Fahrzeugklasse, der beige Stoffbezug der Sitze wirkt hochwertig, lediglich die Anmutung des Armaturenbrettes fällt ein wenig ab. Das Cockpit ist futuristisch gehalten. In der Mittelkonsole steuert man über einen an einen Joystick erinnernden intelligenten Schalthebel die Fahrprogramme. Weiter oben in der Mittelkonsole befinden sich die Bedienung für die Klimaautomatik sowie der große Touchscreen-Bildschirm für das Radio-Navigationssystem und Telematik-Dienste. Hinter dem Lenkrad befinden sich zwei LCD-Displays. Während das obere, knapp unterhalb der Windschutzscheibe gelegene, über die aktuelle Geschwindigkeit informiert, hält das untere ausführlichere Informationen unter anderem zum Ladezustand der Batterie und zur Restreichweite bereit.


Nissan Leaf Innenraum

Technik & Sicherheit: Mit Außengeräusch bis 30 km/h als Fußgängerschutz

Im NEFZ-Fahrzyklus erreicht der Nissan Leaf eine Reichweite von 175 km. In der Praxis rechnet man, abhängig von der Fahrweise, Außentemperatur, Streckenprofil und Nutzung der elektronischen Verbraucher mit Reichweiten zwischen 100 und 200 km.

Über die hinter dem Nissan-Logo an der Front liegenden Anschlüsse kann der Nissan Leaf innerhalb von sechs bis acht Stunden seine Batterie an einer herkömmlichen Steckdose wieder komplett aufladen, an einer speziellen Schnellladestation lässt sich die Batterie zu 80% innerhalb von einer halben Stunde laden.

Bei Nissan geht man davon aus, dass die Batterie nach fünf Jahren noch 75-80% ihrer ursprünglichen Kapazität erreicht. Einen Preis für den Austausch der Batterie möchte man noch nicht nennen, da man damit rechnet, dass sich die Technologie weiterentwickelt und außerdem die Preise mit den steigenden Stückzahlen deutlich fallen werden. Zum derzeitigen Zeitpunkt wäre es sicherlich noch ein teures Vergnügen.

Generell bei Elektroautos nicht zu unterschätzen ist die vom geräuschlosen Antrieb ausgehende Gefahr für Fußgänger. Unaufmerksame Fußgänger, die sich auf ihr Gehöhr verlassen und nicht schauen, könnten unvermittelt die Fahrbahn betreten. Um dies zu verhindern, produziert der Leaf ein im Innenraum nicht hörbares Geräusch bis zu einer Geschwindigkeit von 30 km/h.

Zur umfangreichen Sicherheitsausstattung zählen sechs Airbags sowie Antiblockiersystem mit Bremsassistent und das elektronische Stabilitätsprogramm ESP.



Kosten & Ausstattung: Die Ausstattung lässt praktisch keine Wünsche offen

Der Nissan Leaf ist ab 36.990 Euro erhältlich. Die Serienausstattung lässt erfreulicherweise kaum Wünsche offen. LED-Hauptscheinwerfer, Klimaautomatik, Geschwindigkeitsregelanlage und Navigationssystem mit Rückfahrkamera und vieles mehr ist bereits ab Werk an Bord. Die Optionsliste umfasst lediglich drei Punkte: Verschiedene Metalliclackierungen, einen Heckspoiler mit Solarzellen und ein aus Sitz- und Lenkradheizung bestehendes Winterpaket.

Wie auf jeden anderen PKW aus dem Hause Nissan gewährt der Hersteller eine Neuwagengarantie von drei Jahren limitiert auf 100.000 km. Insgesamt fünf Jahre, ebenfalls bis maximal 100.000 km, läuft die Garantie auf alle elektrofahrzeugspezifischen Bauteile.

Fazit: Gut ausgestatteter Kompaktwagen für die Stadt und kurze Überlandfahrten

Mit seinem Fahrkomfort und der umfangreichen Ausstattung liefert der Nissan Leaf viel Elektroauto für sein Geld. Er bietet auf jeden Fall mehr Auto als der zu einem vergleichbaren Preis erhältliche Elektrokleinwagen Mitsubishi i-MiEV.

Der Leaf ist dennoch auch nur ein Auto für die Stadt oder kürzere Überlandfahrten, denn wer möchte schon spätestens alle 200 km eine sechs- bis acht-stündige Pause einlegen. Schnellladestationen, an denen man eine 30 minütige Kaffeepause einlegen könnte, um die Batterie zu 80% wieder aufzuladen, sind (noch) nicht flächendeckend vorhanden.

 Alle technischen Daten des Nissan Leaf

Im Test: Der Nissan Leaf als Serienfahrzeug - Stand: 01/2012


Sebastian Geisler / Redaktion energietarife.com


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