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Smart Testberichte

Vorstellung: Smart fortwo ED im Test

Wäre es nach dem inzwischen verstorbenen Swatch-Gründer Nicolas Hayek gegangen, der das Smart-Projekt initiierte, wäre bereits der erste Smart direkt in einer Ausführung mit Elektroantrieb auf den Markt gekommen. Doch Hayek, der die Konstruktion auf Elektromotor vorbereiten ließ, wurde sich zuerst nicht mit dem VW-Konzern einig.

Daraufhin holte er sich den Daimler-Konzern (damals noch Daimler Benz) als Partner mit ins Boot. Aufgrund unterschiedlicher Auffassungen verließ Hayek später ganz das Projekt und Daimler führte es alleine weiter.

Erste größere Versuche mit dem Elektroantrieb startete Smart 2007 noch mit Prototypen auf Basis der ersten Generation. Ab 2009 liefen, werksintern und mit ausgewählten Kunden, Versuche mit der zweiten Generation, die einen Teil der Technik aus dem Hause Tesla nutzte. Die dritte Generation des Elektro-Smart wurde im September 2011 auf der IAA in Frankfurt am Main präsentiert und wird erstmalig in den freien Verkauf gehen. Aus Kapazitätsgründen wird sich die Auslieferung erster Kundenfahrzeuge jedoch voraussichtlich von der ursprünglichen Planung Juni 2012 auf September 2012 verschieben.

Design: Stadtbekannter Rollschuh

1998 kam der erste Smart, damals noch unter der Modellbezeichnung City-Coupé, auf den Markt, die zweite Generation wurde 2007 eingeführt. Das Design ist etwas moderner geworden, die Abmessungen sind etwas gewachsen, die Silhouette hat sich aber kaum verändert. Die Ähnlichkeit mit einem Elefanten-Rollschuh ist nicht von der Hand zu weisen. In vielen Großstädten weltweit gehört der Smart fortwo inzwischen zum Stadtbild. Von außen unterscheidet sich der Elektro-Smart nur durch die Schriftzüge, LED-Tagfahrleuchten in der Frontschürze und den fehlenden Auspuff.

Innenraum (Raumangebot, Qualitätseindruck, Bedienung): Bequemer Zweisitzer für Kurzstrecken

Wer schon einmal in einem Smart gesessen hat, wird auf den ersten Blick im ED keinen Unterschied zum herkömmlich motorisierten Smart feststellen. Erst auf den zweiten Blick fallen die neuen, auf der Mitte des Armaturenbrettes positionierten, Instrumente für den Ladezustand der Batterie und die genutzte bzw. rekuperierte Energie auf.



Der Ein- und Ausstieg fällt wie gewohnt leicht durch die, wie in einem Van, etwas erhöhte Sitzposition. Einzig die breiten Türen können in engen Parklücken etwas hinderlich sein. Zwei Personen haben bequem Platz, der Kofferraum ist ausreichend für den wöchentlichen Einkauf. Im Coupé bringt man sogar drei Wasserkästen nebeneinander unter, bei dem von uns getesteten Cabrio gestaltet sich die Beladung, ähnlich wie beim legendären "Erdbeerkörbchen" VW Golf I Cabrio, durch den engen "Briefkastenschlitz" etwas schwieriger. Das Kabel für den Stromanschluss ist platzsparend in der Verkleidung der Gepäckraumklappe untergebracht. Die Lithium-Ionen-Batterie ist im Fahrzeugboden verbaut, was einerseits für die Gewichtsverteilung optimal ist und andererseits keinen Platz im Gepäckraum wegnimmt.

Smart-typisch sitzt das Zündschloss zwischen den Sitzen vor dem Hebel für die Fahrstufen. Bremse getreten, den Zündschlüssel umgedreht, im Display überprüft, ob der geräuschlose Elektromotor wirklich an ist und die Fahrt kann beginnen. Bei dem von uns gefahrenen Vorserienfahrzeug musste man noch kräftig auf das Gaspedal treten, beim endgültigen Serienfahrzeug soll dies leichtgängiger sein. Erfahrene Smartfahrer werden mit Wohlgefallen feststellen, dass im Elektro-Smart elend lange Schaltvorgänge und Schaltrucke der Vergangenheit angehören, da es nur jeweils einen Gang für Vorwärts und Rückwärts gibt.

Technik & Sicherheit: Elektroantrieb in der dritten Generation

Der 55 kW / 75 PS starke Elektromotor sorgt für gute Fahrleistungen in der Stadt, Überland und auf geschwindigkeitsbegrenzten Autobahnen. Er ist ausreichend für eine Beschleunigung von 0 auf 100 km/h in weniger als 13 Sekunden und eine Höchstgeschwindigkeit von über 120 km/h. Über eine Mehrleistung von fünf Kilowatt wird die Brabus Variante smart Brabus electric drive verfügen, die das Joint Venture von Smart und dem Tuner Brabus erstmalig auf dem Genfer Auto Salon im März 2012 vorstellte und die ab Ende 2012 verfügbar sein soll.

Für die dritte Generation des Elektro-Smart wurde die 17,6 kWh starke Lithium-Ionen-Batterie von Daimler gemeinsam mit Evonik entwickelt und wird von einer Tochterfirma der Daimler AG, der Deutschen ACCUmotive produziert. Die Reichweite liegt bei über 140 Kilometern, weitere Strecken möchte man aufgrund des unkomfortablen Fahrwerks, das durch den kurzen Radstand konzeptbedingt ist, auch gar nicht zurücklegen. Die Erfahrungen mit über 2.000 Prototypen und Marktforschungen haben Smart gezeigt, dass die täglich zurückgelegten Entfernungen nicht über 20-40 Kilometern lagen, sodass der durchschnittliche Nutzer sein Elektroauto nicht jeden Tag aufladen muss. An einer Schnellladestation lässt sich die Batterie in weniger als einer Stunde wieder aufladen, an einer normalen Haushaltssteckdose sollte man rund sieben Stunden einkalkulieren.

Die Sicherheitsausstattung steht der des herkömmlich motorisierten Smart fortwo in nichts nach, Tridion-Sicherheitszelle, Airbags, ABS und ESP sind serienmäßig.


Smart fortwo ED Innenraum

Kosten & Ausstattung: unter 20.000 Euro + Batteriemiete oder 23.680 Euro komplett

Im sogenannten Sale & Care Modell hat der Kunde die Möglichkeit, den Elektro-Smart wahlweise zum Grundpreis von 18.910 Euro zu kaufen oder über die Daimler-Konzern-eigene Mercedes-Benz-Bank zu finanzieren oder zu leasen. Die Batterie ist in diesem Fall nicht im Fahrzeugpreis enthalten, sondern muss - ähnlich wie bei Renault Elektroautos - für eine monatliche Gebühr gemietet werden. Diese Mietgebühr liegt bei 65 Euro, darin enthalten ist die regelmäßige Wartung der Batterie und ggf. der Austausch.


 Probefahrt des Smart Fortwo Electric Drive Coupé

Alternativ besteht auch die Möglichkeit, das Smart Fortwo Electric Drive Coupé inklusive Batterie zum Komplettpreis von 23.680 Euro zu kaufen. Neben dem Coupé wird auch eine Variante mit Panorama-Glasdach und ein Cabrio angeboten. Für das Glasdach ist ein Aufpreis von 250 Euro fällig, das Frischluftvergnügen im Cabrio kostet rund 3.000 Euro (22.000 Euro + Batteriemiete im Sale & Care Modell oder 26.770 Euro komplett) mehr als das Coupé. Die umfangreiche Serienausstattung beinhaltet unter anderem ein Lederlenkrad, Alufelgen, Radio, Servolenkung, Klima-Automatik und lässt kaum Wünsche offen.

Optional sind lediglich verschiedene Metallic-Lackierungen, ein Navigationssystem und anderes Lenkrad lieferbar.

Fazit: Umweltfreundlicher Lifestyle Stadtflitzer

Der Smart fortwo ist ein beliebtes Stadtauto. Neben den kompakten Abmessungen spricht wohl auch ein gewisser Lifestylefaktor für seine Beliebtheit, denn es gibt preisgünstigere Kleinwagen. Mit der umfangreichen und den Grundpreis hochtreibenden Serienausstattung zielt Smart beim Smart fortwo Electric Drive ganz klar weiter in diese Richtung. Rein aus Kostengründen wird sich wohl niemand für den Elektro-Smart entscheiden, denn der um knapp 9.000 Euro höhere Anschaffungspreis (ohne Berücksichtigung der Batteriemiete) gegenüber der günstigsten herkömmlich motorisierten Variante lässt sich kaum herausfahren.

Zur Ergänzung der urbanen Mobilität will Smart noch im Mai 2012 mit der Auslieferung des Smart ebike starten. Das knapp 3.000 Euro teure Pedelec wird in Zusammenarbeit mit der E-Bike-Manufakur GRACE entwickelt und produziert.

 Alle technischen Daten des Smart fortwo electric drive


Im Test: Das Smart Fortwo Electric Drive Cabrio als Vorserienfahrzeug – Stand: 04/2012


Sebastian Geisler / Redaktion energietarife.com


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