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News


© Sebastian Geisler

Vorschau: Neue e-Bikes für die Saison 2018

In diesem Jahr feiert das Fahrrad seinen 200. Geburtstag. Fahrrad heisst in der letzten Zeit immer mehr e-Bike. Gut 3 Millionen e-Bikes (da es mehrere Verbände gibt sind genaue Zahlen nicht ermittelbar) sind bereits auf deutschen Strassen unterwegs, Tendenz steigend.

Beim Fahrrad ist das Thema Elektromobilität deutlich weiter verbreitet als beim Auto, denn die Verkaufszahlen von Elektroautos steigen seit Einführung der Umweltprämie zwar leicht an, bleiben aber immer noch weit hinter den Erwartungen zurück.
Nach Schätzung des Branchenexperten Gunnar Fehlau vom Pressedienst Fahrrad gibt der durchschnittliche Kunde / die Kundin für den Kauf eines e-Bikes rund 2.500 Euro aus.
In der Fahrradindustrie stellt der Großteil der Hersteller jedes Jahr neue oder zumindest überarbeitete Modelle vor. Die Redaktion von energietarife.com hatte die Möglichkeit bereits einige Wochen vor der Eurobike in Friedrichshafen, weltweit eine der größten und wichtigsten Branchenmessen, einen Blick auf Neuigkeiten für die Saison 2018 im Bereich Pedelec und S-Pedelec zu werfen und kurze Probefahrten zu unternehmen.

Trends für das Modelljahr 2018

Die Vernetzung, beim Auto inzwischen weit verbreitet, hat bei e-Bikes noch keine große Bedeutung. Zwar gibt es einige Hersteller wie Gocycle, die Apps für ihre ebikes anbieten, oder Zemo, die eine Vodafone-SIM-Karte fest verbauen - sie sind jedoch noch in der Minderheit.
Viele Hersteller bieten ihre e-Bikes inzwischen mit unterschiedlichen Akku-Kapazitäten an. Manch einer wird der Ansicht sein, je mehr Kapazität je besser, es ist jedoch zu berücksichtigen, dass die Akkus nach wie vor sehr teuer sind und eine begrenzte Lebensdauer haben (ca. 5 Jahre / 1.000 Ladezyklen). Mehr Kapazität bedeutet auch eine längere Ladezeit. Für die Nutzer, die regelmäßig längere Touren fahren mag ein Akku mit hoher Kapazität sinnvoll sein, für die Nutzer, die täglich nur wenige Kilometer zurücklegen reicht auch ein kleiner.
Gerade bei hochpreisigen e-Bikes sitzt der Akku meist nicht auf dem Gepäckträger sondern am / im Rahmen, um den Schwerpunkt möglichst gering zu halten. Uneins ist die Industrie noch, was besser ist, ein fest verbauter Akku oder ein abnehmbarer. Beides hat seine Vor- und Nachteile. Ein fest verbauter Akku lässt sich nicht einfach klauen, ein abnehmbarer kann leichter geladen oder ausgetauscht werden.
Zahnriemen statt Kette: Der Zahnriemen verdrängt die klassische Kette immer mehr. Die Vorteile des Zahnriemens überwiegen. Er wiegt weniger, ist sauberer, wartungsfrei (kein Ölen) und soll anderthalb bis zweimal so lange halten wie eine Kette. Eine sorgfältige Montage ist besonders wichtig, der Zahnriemen muss gerade laufen, denn ansonsten verkürzt sich seine Lebensdauer drastisch und er reißt.

Flyer Upstreet 5

Mit dem Stadt- und Tourenrad Upstreet 5 stellt die Schweizer Marke Flyer ein komplett neues Modell vor. Der Aluminiumrahmen ist in 3 verschiedenen Bauformen erhältlich, als Tiefeinsteiger, Trapez- und Herrenrahmen. Mit dem in das Unterrohr integrierten Panasonic – Akku (432 Wh, ab Frühjahr 2018 optional 612 Wh) wirkt das e-Bike optisch schlank und sportlich. Dank der Luftfedergabel mit 75 Millimeter Federweg kommt auch der Komfort nicht zu kurz.
Das Upstreet 5 ist als Pedelec und S-Pedelec verfügbar, außerdem bietet Flyer mit diversen Ketten- und Nabenschaltungen umfangreiche Konfigurationsmöglichkeiten. In der preisgünstigsten Ausführung kostet das Flyer Upstreet 5 3.199 Euro.

Riese & Müller New Charger

Riese & Müller hat sein beliebtes Stadt- und Tourenrad, Charger, für das Modelljahr 2018 überarbeitet und nennt es jetzt New Charger. Es verfügt über den neuen, leichteren Bosch Mittelmotor Performance CX und ist als Pedelec und S-Pedelec erhältlich. Der 500-Wattstunden Akku Bosch Powertube ist ins Unterrohr des Rahmens integriert, so das auf den ersten Blick kaum auffällt, das es sich um ein e-Bike handelt. Wer gerne weitere Strecken zurücklegt für den ist interessant, dass optional ein zweiter Akku erhältlich ist, der dann auf dem Unterrohr angebracht wird. Serienmäßig ist nun ein, in den Gepäckträger integriertes, Abus-Faltschloss (gleichschliessend mit dem Akku).
Die Preisliste für das New Charger startet bei 3.799 Euro.

Flyer Gotour 4

Das Flyer Gotour ist eine Weiterentwicklung des Klassikers C-Serie und ausschließlich als Tiefeinsteiger erhältlich. Der Akku ist zwischen Sitzrohr und Hinterrad untergebracht, was der Fahrdynamik und Laufruhe des eBikes zugute kommt. Den Mittelmotor und Akku (in drei unterschiedlichen Kapazitäten) liefern Panasonic. Das Flyer Gotour ist in 2 Varianten, als Gotour 4 mit 26 Zoll Laufrädern sowie als Gotour 5 mit 28 Zoll Laufrädern, erhältlich. Das Minimalgewicht (ohne Akku) liegt bei 25 kg, die Preise beginnen bei 3.399 Euro.

Koga E-Nova Di2

Eleganter Look mit hochwertiger Ausstattung kombiniert, so beschreibt Koga sein neues E-Nova Di2, das 3.699 Euro kostet. Schalt- und Bremszüge sowie Beleuchtungskabel und die elektronischen Komponenten sind weitestgehend integriert. Nicht nur, das die Optik aufgeräumter ist, die hochwertigen Komponenten sind so auch besser vor Witterungseinflüssen geschützt. Der in den Gepäckträger integrierte Akku sowie der Motor stammen von Bosch, das elektronische Schaltsystem steuert Shimano bei. Das Koga E-Nova Di2 ist mit seiner Gabeldämpfung und der Koga eigenen Federsattelstütze Feathershock mehr komfortabel als sportlich abgestimmt.

Winora Sinus iX 11 Urban

In die Kategorie der elektrifizierten Stadträder ist das Winora Sinus iX 11 Urban einzuordnen. Der Bosch Powertube Akku ist formschlüssig in das Unterrohr integriert und harmoniert perfekt mit dem Motor Bosch Performance CX. Griffige Scheibenbremsen sorgen dafür, dass das Pedelec schnell wieder zum Stillstand kommt.
Das Winora Sinus iX 11 Urban ist in 7 Varianten (4 Rahmenhöhen für Herren, 3 Rahmenhöhen für Damen) ab 2.999 Euro erhältlich. Bei der Farbe lässt der Hersteller den Kunden keine Wahlmöglichkeit, es wird ausschließlich in Silber lackiert.

Haibike Xduro Dwnhll 10.0

Das Mountainbike wird in diesem Jahr 40 Jahre alt. Branchenexperte Gunnar Fehlau beobachtet, das hochwertige Mountainbikes ohne Elektroantrieb immer mehr vom Markt verschwinden und nur noch in so geringen Stückzahlen verkauft werden, das sie quasi keine Rolle mehr spielen. Wer viel Geld für ein Mountainbike ausgibt greift in der Regel nun zu einer elektrifizierten Variante.
Mit einem Preis von knapp 8.000 Euro konkurriert das neue Haibike Xduro Dwnhll 10.0 schon fast mit Geländemotorrädern. Das neue Top-Modell der Xduro Dwnhll – Reihe verfügt über 27,5 Zoll Räder mit Schwalbe Magic Mary – Bereifung, der Aluminium Rahmen ist in vier verschiedenen Größen erhältlich. Der neue Bosch Powertube Akku ist komplett in das Unterrohr integriert, das Antriebssystem kommt ebenfalls aus dem Hause Bosch. Haibike - Pressesprecher Tom Specht erklärt, das der Akku und Motor eine geschlossene Einheit bilden und vor Steinschlägen besser geschützt sind.

Neues Zubehör für e-Bikes

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© Sebastian Geisler

Speziell für e-Bikes gestaltet wurde der neue Sattel E-Zone von Selle Royal. Zuerst mag man denken, ein e-Bike ist doch nicht viel anders als ein Fahrrad, warum ein spezieller Sattel? Beim genaueren Hinsehen merkt man, das es durchaus Sinn macht. Um mehr Stabilität beim Beschleunigen zu gewährleisten ist die Form des Sattels angepasst: Die „Nase“ ist kürzer, das Hinterteil ist länger und stärker hochgezogen, die Flügel kräftiger. Ein e-Bike ist in der Regel deutlich schwerer als ein Fahrrad, mit dem auf der Rückseite integrierten Griff soll es sich besser tragen lassen. Ab Oktober ist der Sattel zum Preis von knapp 90 Euro erhältlich.

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© Sebastian Geisler

Die schnellen e-Bikes, S-Pedelecs, gelten als Kleinkrafträder und müssen daher laut Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung (StVZO) über eine spezielle Ausstattung verfügen. Der Zubehörlieferant Busch & Müller bietet ein entsprechendes Komplettsystem bestehend aus dem IQ-X E Scheinwerfer mit 150 Lux, einer Hupe, dem Cycle Star E Rückspiegel mitsamt Halterungen und einem Kennzeichenhalter mit integriertem Rücklicht, Bremslichtfunktion und Kennzeichenbeleuchtung. Abgesehen vom Kennzeichenhalter sind die Komponenten, die den neuesten EU-weiten Richtlinien entsprechen, auch einzeln, z.B. zur Montage an einem Pedelec, erhältlich.

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© Sebastian Geisler

Nicht e-Bike spezifisch, aber dennoch erwähnenswert sind die neuen Standpumpen von Lezyne. Nach den Erfahrungen des Branchenkenner Gunnar Fehlau fahren 80% der Radfahrer, egal ob Fahrrad oder e-Bike, mit falschem Luftdruck, der Großteil davon mit zu wenig Luft. Genau wie beim Auto ist der richtige Luftdruck wichtig für das Fahrverhalten, außerdem nimmt ansonsten der Verschleiß stark zu. Die Einsteiger Standluftpumpe Macro Floor Drive aus dem Hause Lezyne gibt es in 3 verschiedenen Farben mit analogem Manometer für 34,95 Euro oder für 49,95 Euro mit digitalem Manometer.

Videos

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