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Was ist Fracking?

Was ist Fracking?

Immer wieder taucht in den Nachrichten der Begriff "Fracking" im Zusammenhang mit Öl- und Gasförderung auf. In den USA boomt das Fracking regelrecht, während es in Deutschland umstritten ist. Aber was genau ist Fracking eigentlich und welche Nachteile hat es wirklich? energietarife.com erklärt die Fakten.

Fracking leitet sich ab von dem Begriff "Hydraulic Fracturing" (deutsch etwa: "hydraulisches Aufbrechen"). Bei dieser Methode werden unter hohem Druck Wasser, Quarzkügelchen und Chemikalien in tiefliegende Gesteinsschichten gepresst, um darin Risse zu erzeugen und diese zu weiten. Auf diese Weise kann das darin befindliche Erdgas oder Erdöl gefördert werden.

Wieso Fracking?

Die Internationale Energieagentur schätzt, dass sich im Erdreich weltweit rund 921 Billionen Kubikmeter Gas befinden, die sich mithilfe von Fracking fördern ließe. Die Menge ist damit etwa fünfmal so hoch, wie die konventionellen Vorkommen. Befürworter des Frackings versprechen sich daher günstigere Öl- und Gaspreise.

Welche Nachteile und Gefahren birgt Fracking?

Beim Fracking werden mehr als 200 verschiedene Chemikalien ins Erdreich gepumpt - die genaue Zusammensetzung ist nicht bekannt. Der Anteil der Chemikalien an der Gesamtflüssigkeit beträgt gut ein Prozent - verschwindend gering, könnte man meinen. Bei mehreren Millionen Litern Wasser, die pro Bohrung verwendet werden, ist der Anteil jedoch nicht unbedeutend. Aufgrund der eingesetzten Chemikalien werden Verunreinigungen des Trinkwassers befürchtet.

Das verunreinigte Brauchwasser muss im Anschluss abtransportiert werden, wobei es zu Unfällen kommen kann. Zudem ist das Bohren und regelmäßige Fracken mit großem Lärm verbunden. Des Weiteren ist auch der Flächenverbrauch mit 1,5 bis 2 Hektar pro Bohrplatz nicht unerheblich.

Letztlich befürchten einige Kritiker, dass es durch die verursachten und auch gewollten Mikrobeben zu größeren Erdbeben kommen könnte. Experten halten zerstörerische Erdbeben jedoch für ausgeschlossen. Grundsätzlich gilt: Mögliche Langzeitfolgen von Fracking sind derzeit nicht final absehbar.

Wie ist die Situation in Deutschland?

In den USA besteht seit Anfang des Jahrtausends ein regelrechter Fracking-Boom. In der Bundesrepublik steht man dem Verfahren kritischer gegenüber: Das erste Fracking wurde in Deutschland 1961 durchgeführt. Seitdem gab es rund 300 Fracks, vor allem in Niedersachsen. Die Ausweitung des Verfahrens in Deutschland ist jedoch aufgrund der Umweltrisiken umstritten.


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